Wildkräuter
Bestimmen, sammeln, anwenden zum Heilen und Kochen
Ich habe alle folgenden Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen ausgesucht und zusammengestellt. Trotzdem liegt die Verantwortung, für Personen- und Sachschäden die aus der (Selbst-)Anwendung entstehen können, ganz bei Euch!Außerdem sind die folgenden Angaben im Krankheitsfall kein Ersatz für den Besuch bei einem/ einer Heilpraktiker/in, einer Ärztin/einem Arzt oder einer Psychologin/einem Psychologen!
Und jetzt geht's los!
Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Inhaltsstoffe: Hypericin, ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe und Harze.
Heilwirkung + Anwendung: Johanniskraut ist als Öl oder Tinktur äußerlich bei Wunden, Schnittverletzungen, Insektenstichen, Sonnenbrand und sonstigen Hautproblemen und auch bei rheumatischen Schmerzen anwendbar. Das Öl weicht die Haut auf und ist deshalb als Auflage gut geeignet, um z.B. Eiter aus Wunden oder Furunkeln zu ziehen. Außerdem macht es Narben weich, auch ältere Narben.
Innerlich wendet man Tee, Öl und Tinktur an. Sie helfen bei nervösen, entzündlichen Magen-Darmbeschwerden und wirken stimmungsaufhellend, d.h. man kann das Johanniskraut bei leichten Depressionen, z.B. auch Winterdepression, anwenden. Die optimale Wirkung entsteht dabei erst nach vier bis sechswöchiger Einahme. Es gehört zu den Kräutern, die man ohne Schaden über einen längeren Zeitraum einnehmen kann, zumindest in naturnaher Aufbereitung.
Gegenanzeigen: Das Johanniskraut macht die Haut fotosensibel = lichtempfindlich, d.h. man sollte während der Anwendung, die pralle Sonne meiden und natürlich auch nicht ins Solarium gehen!
Außerdem 'schmeißt' Johanniskraut alles aus dem Organismus, was nicht hineingehört (was in bestimmten Fällen ja eine erwünschte Wirkung sein kann). Ich habe davon gehört, dass es die Wirkung der Pille beeinträchtigen kann und bei manchen Frauen sogar die Spirale aus der Gebärmutter heraus befördert hat.